Lernkompetenz in der dualen Ausbildung
Lerntypen und Bedingungen
Die Entwicklung von Lernkompetenz ist in den Rahmenlehrplänen der neugeordneten Ausbildungsberufe als Ziel der dualen Berufsausbildung verankert. Angesichts dieser Vorgabe gilt es, zunächst zu ermitteln, wie Auszubildende den Lernanforderungen der Berufsausbildung begegnen und inwiefern schulische und betriebliche Ausbildungsbedingungen ihre Vorgehensweise beeinflussen.
Theoretische Anknüpfungspunkte hierfür liefern einerseits Ansätze, welche die Existenz verschiedener Lerntypen proklamieren (vgl. Creß 2006). Andererseits können lernbezogene Aktivitäten aufgefasst werden als Einsatz diverser Lernstrategien, die affektiv und motivational veranlasst sind und vor dem Hintergrund der perzipierten Umgebungsbedingungen angewendet werden (vgl. Pintrich 2000).
Im Kolloquium werden beide theoretischen Perspektiven beleuchtet und Befunde berichtet aus einer Studie, in der Fragebogendaten mit Hilfe multivariater statistischer Verfahren (Cluster-, Pfad-, konfirmatorische Faktorenanalyse) ausgewertet wurden (n=796 angehende Bankkaufleute). Im Anschluss werden Schlussfolgerungen für die Ausbildungspraxis gezogen und diskutiert.
Moderation:
Dr. Eileen Lübcke
(ITB, Universität Bremen)
Referent:
Dr. Johannes Rosendahl
(ITB, Universität Bremen)
Termin:
Mittwoch, 20.10.2010, 15:00–17:00Uhr
Ort:
Institut Technik und Bildung
Am Fallturm 1 (Eingang A), Raum 2.07
