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Förderung gesunder und lernförderlicher Arbeit in der Industrie 4.0

01.10.2016
Start des Forschungsprojekts: "Integration von präventivem Arbeits- und Gesundheitsschutz in Aus- und Fortbildungsberufe der Industrie 4.0" – IntAGt
Förderschwerpunkt Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgenFörderschwerpunkt Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen

Am 01. Juli 2016 haben Verbundpartner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gewerkschaft das Forschungsprojekt IntAGt gestartet. Ziel des Projektes ist es, Maßnahmen zur Förderung von gesunder und lernförderlicher Arbeit unter den Bedingungen der Industrie 4.0 zu entwickeln und umzusetzen.

Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt verändert die Arbeitsorganisation sowie die Arbeitsanforderungen und -bedingungen für die Beschäftigten. Damit verbunden sind Chancen, etwa gesundheitsgefährdende Arbeit zu reduzieren und anspruchsvolle Arbeit zu schaffen. Es existieren aber auch Befürchtungen, dass es zu einer  Entfremdung von Arbeit oder Dequalifizierung kommen kann. Entscheidend sind daher konkrete Gestaltungsmaßnahmen, um das positive Potenzial der Digitalisierung zu nutzen und zur Entfaltung zu bringen.

Im Projekt IntAGt werden daher Konzepte für präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz im Kontext der Industrie 4.0 erarbeitet. Ein besonderer Fokus liegt auf den bisher nur wenig untersuchten Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Aus den gewonnenen Erkenntnissen werden Lernkonzepte und Handlungsempfehlungen für die berufliche Aus- und Fortbildung abgeleitet und exemplarisch in Aus- und Fortbildungsberufe integriert. Ziel ist es, bei Auszubildenden sowie Meister/innen und Techniker/innen Kompetenzen zu präventivem Arbeits- und Gesundheitsschutz für die Industrie 4.0 aufzubauen.

Die im Projekt IntAGt entwickelten Konzepte sind als Demonstrations- und Pilotlösungen zu verstehen und stehen zur langfristigen Nutzung und Weiterentwicklung für Ausbildungsbetriebe, Berufsbildende Schulen, Berufsgenossenschaften und Sozialpartner zur Verfügung. Das dreijährige Projekt wird im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. 

Im Projekt arbeiten folgende Verbundpartner eng zusammen:
Universität Bremen Institut Technik und Bildung (Verbundkoordinator)
IG Metall Vorstand Bildungs- und Qualifizierungspolitik
Europa-Universität Flensburg Internationales Institut für Management und ökonomische Bildung, Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie
Elster GmbH, Lotte
ArcelorMittal Bremen GmbH
HARTING AG & Co. KG, Espelkamp
Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)
BBS Osnabrück Brinkstrasse
BBS II Delmenhorst, Technikerschule

Verbundkoordinator:
Institut Technik und Bildung
Universität Bremen
Am Fallturm 1
28359 Bremen

Ansprechpartnerin:

Dr. Claudia Fenzl
Telefon: +49 421 218-66289
E-Mail: fenzl@uni-bremen.de

Projekthomepage:
http://www.projekt-intagt.de

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung