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14. Ingenieurpädagogische Regionaltagung 2019 am ITB der Universität Bremen

Vom 23. bis 25. Mai veranstaltete das Institut Technik und Bildung (ITB) gemeinsam mit der Ingenieurpädagogischen Wissensgesellschaft (IPW e. V.) die 14. Ingenieurpädagogische Regionaltagung 2019 erstmals in Bremen.
Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt

Vor dem Hintergrund einer sich im Kontext von 'Digitalisierung'/'Automatisierung' zunehmend verändernden Arbeits- und Bildungswelt referierten und diskutierten mehr als 90 Teilnehmer*innen von Universitäten und Fachhochschulen aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz über aktuelle Fragen und neue Ansätze in der technischen und beruflichen Bildung.

Zu Beginn der Tagung hoben Prof. Dr. Thomas Hoffmeister, Konrektor der Universität Bremen, Prof. Dr. Falk Howe, Sprecher des ITB, und Prof. Dr. Gudrun Kammasch, Vorsitzende der IPW, in Grußworten die besondere Bedeutung der Ingenieurausbildung im Umfeld zunehmender Digitalisierung und Automatisierung hervor.

Das wissenschaftliche Tagungsprogramm wurde am Donnerstag und Freitag durch geladene Keynotes eingeleitet, welche die ungeteilte Aufmerksamkeit der Zuhörer*innen fanden. Prof. Dr. Hans-Joachim Bargstädt vom Lehrstuhl Baubetrieb und Bauverfahren an der Bauhaus-Universität Weimar referierte über die Frage, ob Studierende befähigt sind, eigenes Lernen mit wissenschaftlicher Forschung zu kombinieren. Prof. Dr. Matthias Koziol von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) berichtete über das „H-Modell“ der BTU für eine Individualisierung von Bildungswegen in den Ingenieurwissenschaften.

Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer*innen in insgesamt zwölf inhaltlich fokussierten Vortragssessions und einer Postersession über Themen aus einem breit gefächerten Spektrum informieren. Dabei ging es u. a. um die Grundlagenvermittlung und entsprechende Lehr- und Lernansätze, die Gestaltung der beruflichen Lehramtsausbildung, der beruflichen Bildung und Weiterbildung und um den Einsatz digitaler Medien in der Lehre. Weitere Themen des Tagungsprogramms betrafen die Perspektiven der Gewinnung von Ingenieurnachwuchs, die Sprache bzw. das Sprachvermögen der Studierenden und die Ethik (Leonardischer Eid für Ingenieure).

Drei Workshops boten den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich aktiv mit spezifischen Fragen der technischen Bildung auseinanderzusetzen und neue Ideen und Ansätze beizutragen. Die Themen reichten von der Ethik in der digitalen Welt, über ein zielgruppenadäquates Lehr-Lernkonzept im Blended Learning Setting mittels Online-Einheiten bis zu didaktischen Ansätzen für die Verbesserung der Sprachfähigkeit von Ingenieuren.

Einer der Höhepunkte der Tagung war die 4ING-Session zum Thema „Digitalisierung in der Forschung – Auswirkungen auf die Kompetenzvermittlung von Studierenden“.

Pausen zwischen den diversen Sitzungen boten den Teilnehmer*innen reichlich Gelegenheit für vertiefte fachliche Diskussionen und für den direkten Austausch von Ideen und Anregungen.

Ein geselliger Grillabend am Donnerstag und ein geführter Stadtrundgang durch die Bremer Innenstadt am Freitag, der in einen gemütlichen Abend an der „Schlachte“ mündete, rundeten das wissenschaftliche Programm ab. Dies bot auch die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre Kontakte zu pflegen und neue Kontakte aufzubauen.

Die 15. Ingenieurpädagogische Regionaltagung findet vom 14. bis 16. Mai 2020 an der Hochschule Zittau/Görlitz in Zittau statt.
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