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Institut

Das Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen arbeitet seit 30 Jahren intensiv in der Berufsbildungsforschung. Mit zurzeit ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt es zu den größten unabhängigen Forschungseinrichtungen zu diesem Themenkomplex weltweit.
ITB Institut Technik und BildungITB Institut Technik und Bildung

Leitidee der Forschung bildet die Analyse und Gestaltung des Wechselverhältnisses von Technik, Arbeit und Bildung. Kristallisationspunkte der wissenschaftlichen Arbeiten des Instituts Technik und Bildung (ITB) bildet die Berufs­bildungs­forschung mit den Gegenstandsbereichen berufliche Aus- und Weiterbildung, Berufe und Berufs­bildungs­systeme einerseits sowie ihren Ab- und Ausgrenzungen, Übergängen, Voraussetzungen und Alter­nativen andererseits. Vorberufliche Bildung, Übergang Schule-Beruf und Schule-Arbeitswelt, Aus- und Weiterbildung, Berufe und Berufsbildungssysteme werden durch Forschung aktiv gestaltet (Gestaltungsinteresse) sowie Bedingungen und Wirkungen empirisch untersucht (Erkenntnisinteresse). 

Zur Bearbeitung dieses Feldes ist ein interdisziplinärer Forschungsansatz erforderlich, weshalb im ITB Berufswissenschaftler, Ingenieure, Berufspädagogen, Arbeitswissenschaftler, Bildungsökonomen, Industriesoziologen, Kulturwissenschaftler und ABO-Psychologen miteinander kooperieren. 

Berufsbildungsforschung kann heute nicht mehr nur national gedacht werden. Diese Herausforderung hat das ITB bereits vor mehreren Jahren erkannt und in vielfältiger Weise angenommen. In einem Großteil der Forschungs- und Entwicklungs­pro­jekte kooperiert das ITB mit einschlägigen Institutionen in Europa, den USA, China, Japan, Malaysia und anderen asiatischen, afrikanischen und süd­amerikanischen Ländern. Profilierte Arbeitsgebiete bilden hierbei Projekte einerseits im Kontext der europäischen Integrations­prozesse sowie andererseits im Kontext der Entwicklungs­zu­sammenarbeit in Asien und Südamerika.

Grundprinzipien unserer Arbeit

  1. Fokus: Wir forschen in profilierten Feldern, die in einem zweijährigen Rhythmus überprüft werden.
  2. Interdisziplinär: Wir betrachten Technik, Arbeit und Bildung nicht isoliert, sondern im Zusammenhang.
  3. National und International: Wir engagieren uns national und international in gleicher Weise (50:50).
  4. Transparenz: Wir legen die Herkunft unserer Drittmittel offen.
  5. Stabilität: Jede/r Mitarbeiter/in ist in eine Abteilung eingebunden, die von einer/einem Hochschullehrer/in geleitet wird.
  6. Interne Kooperation: Alle Mitarbeiter/innen kooperieren in abteilungsübergreifenden Forschungsgruppen.
  7. Nachwuchsförderung: Nachwuchsförderung ist Institutsaufgabe und -verantwortung; wir fördern aktiv und abteilungsübergreifend Doktorand/inn/en sowohl intern (u.a. Doktorandenkolloquium) als auch extern (Promotionsprogramme).
  8. Forschungsnetzwerke: Wir initiieren Forschungsnetzwerke, beteiligen uns an bestehenden Netzwerken und übernehmen Leitungsverantwortung.
  9. Gastwissenschaftler/innen: Wir binden externe Forscher/innen aktiv in den Forschungsprozess ein.
  10. Lehre: Lehre ist ein zentraler Bestandteil unserer Aufgabe; wir integrieren Forschung und Lehre über forschungsorientierte Lehre.