Projektname: | BWBB – Betrieblicher Weiterbildungsbeauftragter. Berufliche Weiterbildung im demografischen Wandel |
Kurzbezeichnung: | BWBB |
Mittelgeber: | Senatorin für Bildung und Wissenschaft, EU |
Projektträger: | ITB |
Laufzeit: | 01.01.2007 bis 31.10.2007 |
Forschungsfeld: | |
Projektpartner: | Personalexperten von klein- und mittelständischen Unternehmen sowie Großbetrieben |
Ansprechpartner | Gessler, Stübe, Schwind |
Projektwebsite: |
Kurzbeschreibung
Projektziele
Leitfrage der Untersuchung war, inwiefern die Unternehmen der Region Bremen und Bremerhaven auf den demografischen Wandel eingestellt und vorbereitet sind und ob die Einführung eines betrieblichen Weiterbildungsbeauftragten mit dem Fokus auf ältere Mitarbeiter eine Verbesserung der Situation bewirken könne.
Forschungsschwerpunkte/Hypothesen
Untersucht wurden die Situation und Wahrnehmung von Weiterbildung sowie die auf dieser Basis realisierte Handlungsplanung:
- Situation
Wie bildet sich der demografische Wandel in den Unternehmen ab?
Ist »Age Diversity Management« ein Thema in den Unternehmen?
Was bedeutet dies für die berufliche Weiterbildung? - Wahrnehmung
Wie werden Ältere in den Unternehmen wahrgenommen?
Wie wird die altersdifferenzielle Vielfalt wahrgenommen?
Was bedeutet dies für die berufliche Weiterbildung? - Handlungsplanung
Welche Maßnahmen werden bereits realisiert?
Welche Maßnahmen sind in Planung?
Was bedeutet dies für die berufliche Weiterbildung?
(erwartete) Ergebnisse
- In den letzten Jahren hat ein großer Teil der befragten KMU Vorruhestandsregelungen in Anspruch genommen und die Belegschaft erheblich »verjüngt«, weshalb die Altersstruktur in den KMU als relativ ausgeglichen empfunden wird und aktuell kein Handlungsbedarf gesehen wird, Maßnahmen speziell für ältere Arbeitnehmer zu planen.
- Anders stellt sich die Situation in den zum Vergleich befragten Großunternehmen dar: Vielfalt insgesamt und insbesondere Altersdifferenzierung wird nicht nur wahrgenommen, sondern es werden aktiv Handlungspläne entworfen und in betrieblichen Strukturen und Prozessen umgesetzt. Vielfalt wird hier als Wert anerkannt. Gemeint ist die Vielfalt in Unternehmen, die aufgrund von Faktoren entsteht wie National- und Ethnienkultur, Religion und Weltanschauung, Alter, Geschlecht (Gender), sexueller Orientierung, Behinderung, Berufs- und Arbeitskultur sowie Dauer der Betriebszugehörigkeit.
Veröffentlichungen
- Gessler, M.; Stübe, A. (2008): Diversity Management – berufliche Weiterbildung im demografischen Wandel. Münster: Waxmann.
