Poetische und audiovisuelle Ausdrucksformen marginalisierter Gruppen in Deutschland untersuchen die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Alisha M.B. Heinemann (Universität Bremen) und die Kunstpädagogin Prof. Dr. Michaela Kaiser (Universität Oldenburg).
Sie beschäftigen sich insbesondere damit, wie betroffene Communities Erfahrungen mit Rassismus und Ableismus poetisch und ästhetisch verarbeiten – beispielsweise in Gedichten, Spoken Word Performances, Audio- und Videoinstallationen in Social Media. Ziel ist es, das Potenzial medialer Bildungsräume als Orte des Widerstands, der Hoffnung und der Imagination alternativer Zukünfte sichtbar zu machen. Im Rahmen einer gemeinsamen Studie soll ein Text- und Bildarchiv zum Thema aufgebaut und veröffentlicht werden.
Projektleitung: Prof. Dr. Alisha M.B. Heinemann (UHB) und Prof. Dr. Michaela Kaiser (UOL).
Mitarbeiterinnen im Projekt an der Uni Bremen/ITB sind Shania Scharf und Catarina Gombe. Laufzeit: 01. April 2026 – 31. März 2027.