16.07.2026

Ein Sommer-Hattrick: Drei Konferenzen, drei Wochen, drei Projekte!

Innerhalb von drei Wochen in diesem Sommer stellte Dr. Vivian Harberts drei Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf drei internationalen Konferenzen vor – ein Hattrick für die Berufsbildungsforschung am ITB.
Präsentationen auf 3 Konferenzen

Auf der HEAd’26 in Valencia (15.–18. Juni) stellte sie gemeinsam mit Myrthe Reinsberg die von FUESE durchgeführte vergleichende Analyse der Evaluierungspraktiken in 24 universitären Weiterbildungsprogrammen in Mittelamerika vor. Anhand von Programmen aus Guatemala, El Salvador, Honduras, Costa Rica und Panama stellte der Beitrag eine Elf-Felder-Matrix vor, um zu vergleichen, wie Universitäten ihre gemeindeorientierte Arbeit bewerten.

Auf der END 2026 auf Madeira (20.–22. Juni) stellte sie zwei Projekte vor: MULE zeigte auf, wie Berufsbildungsprogramme im Bereich der angewandten Informatik die Lücke zwischen den von der Industrie geforderten digitalen Kompetenzen und den bestehenden Lehrplänen schließen können, und stützte sich dabei auf einen länderübergreifenden Vergleich der beruflichen Tätigkeitsbereiche in Deutschland, Italien, Serbien und Spanien. DEVISE4KE berichtete über eine Strategie zur Unterstützung von digitale Kompetenzen von Lehrkräften, die an drei ländlichen Sekundarschulen im Homa Bay County, Kenia, erprobt und am DigComp-Rahmenwerk gemessen wurde.

Auf der BBFK in Innsbruck (3. Juli) kehrte MULE für eine zweite Runde zurück – diesmal mit Dr. Christine Siemer zum Thema, wie subjektiver Lernerfolg und der zu erwartete Lerntransfer von Schüler*innen, Studierenden und Quereinsteiger*innen in multimedialen Lernplattformen gemessen werden kann. Als Bonus präsentierte Dr. Harberts zudem Zwischenergebnisse aus dem Projekt VETAssIst, in denen untersucht wurde, warum Berufsschullehrer*innen immer noch zögern KI im Unterricht einzusetzen und die im Projekt entwickelten e-Learnings.

Drei Konferenzen, drei Wochen, ein Hattrick und ein roter Faden: Berufsbildung, die ihre Werkzeuge, Lehrpläne und Evaluationspraktiken an eine sich schnell verändernde Arbeitswelt anpasst.

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