Abteilung Prof. Dr. Dr. h.c. Gessler

Die Arbeit der Abteilung basiert auf der Kombination von Gestaltungsorientierung und Evidenzbasierung mit den Fokussen berufliche Ausbildung und berufliche Weiterbildung. Zentrale Forschungsschwerpunkte der Abteilung sind: (1) berufsbildende Kompetenzforschung, (2) arbeitsorientiertes Lernen und Lernen im Arbeitsprozess, (3) Digitalisierung von Arbeit und Lernen sowie die (4) Internationalisierung der Berufsbildung.
Abteilungsleitung
Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler
Stellvertretende Abteilungsleitung
Dr. Daniela Ahrens
Sekretariat
Karen Trost

Leitkonzept

  1. Gestaltungs- und Wirkungsforschung: In unserer Forschungsarbeit verfolgen wir einerseits einen gestaltungsbasierten Ansatz: Theoriegeleitet entwickeln, erproben und evaluieren wir innovative Lösungen mit und für die Praxis. Theorieanwendung und Praxisumsetzung werden andererseits kontinuierlich von einem Prozess der Theorieüberprüfung und -entwicklung begleitet, welcher evidenz- und wirkungsbasiert die Erkenntnisgewinnung ermöglicht und fördert.
  2. Systemansatz: Ein Systemansatz erfordert, die Schnittstellen und Übergangsbereiche zu zeitlich vor- und nachgelagerten Bildungsbereichen zu berücksichtigen. Zum Systemansatz zählt für uns zudem und insbesondere, die vielfältigen Orte des berufsbildenden Lernens gleichberechtigt zu betrachten, womit unternehmensgebundenes Lernen (u. a. Lernortkooperation, betriebliche Weiterbildung) und multimediale Lernumgebungen ebenfalls in den Blick zu nehmen sind. 
  3. Mehr-Ebenen-Ansatz: In der Forschung verfolgen wir einen Mehr-Ebenen-Ansatz. Dieser umfasst die Gestaltung und Wirkungsanalyse von (1) berufsbildenden Lernumgebungen und -programmen (Mikro-Ebene) sowie (2) Bildungsorganisationen (Meso-Ebene) unter Berücksichtigung von (3) gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Bedingungen und Entwicklungen (Makro-Ebene).

Forschung

Berufsbildende Kompetenzforschung

Kennzeichnend für dieses Forschungsfeld ist die Auseinandersetzung mit beruflichen Arbeitsprozessen und beruflichen Handlungsfeldern einschließlich deren Wandel. Hierbei geht es insbesondere darum zu analysieren und zu beschreiben, über welche Kompetenzen Facharbeiter*innen aktuell und zukünftig verfügen müssen, um erfolgreich in ihrem Beruf bestehen zu können. Diese Analyseergebnisse bilden die Grundlage zum einen für die Gestaltung von Berufen und die Entwicklung kompetenzorientierter Curricula und Prüfungen sowie zum anderen für die Früherkennung von Qualifizierungsbedarf. Je nach Berufsbildungssystem sind zusätzlich Sektoranalysen sowie Fallstudien (Unternehmen, Bildungsinstitutionen usw.) erforderlich.

Arbeitsorientiertes Lernen und Lernen im Arbeitsprozess 

Anspruch der vom ITB vertretenen Berufsbildung ist es, dass diese sich nicht auf die Anpassung der Lernenden an neue Erfordernisse der Arbeitswelt reduziert. Vielmehr sollen (angehende) Fachkräfte in die Lage versetzt werden, Facharbeit verantwortlich mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Die ITB-Forschung richtet sich dementsprechend auf die Entwicklung, Durchführung und Evaluation kompetenzfördernder, (arbeits)prozessorientierter Ausbildungs- und Unterrichtsvorhaben (z. B. Lern- und Arbeitsaufgaben). Ein besonderer Schwerpunkt hinsichtlich (technischer) Lernumgebungen wird dabei auf den adressatengerechten Einsatz digitaler Medien gelegt. Darüber hinaus adressiert die Forschung auch Fragen der Lernortkooperation und der Ausbildungspartnerschaften sowie des Bildungsmanagements.

Digitalisierung von Arbeit und Lernen

Im Diskurs um „(Berufs-)Bildung 4.0“ oder „Lernen 4.0“ wird u. a. darauf verwiesen, dass sich durch die zunehmende Digitalisierung auch die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen und -formaten ändert. So bieten Mobile Learning, Augmented, Virtual oder Mixed Reality, MOOCs, Gamification, Learning Analytics usw. neue Möglichkeiten für selbstgesteuertes, kooperatives und vernetztes Lernen. Die Gestaltung und Weiterentwicklung mediengestützter Lehr- und Lernangebote im Forschungsfeld erfolgt auf der Grundlage berufspädagogischer Konzepte auf drei Ebenen: Auf der organisatorischen Ebene werden Fragen der betrieblichen und schulischen Einbettung digitaler Medien und deren Konsequenzen für das Verhältnis von Arbeit und Lernen analysiert. Zweitens auf der Ebene der Lehr- und Lernprozesse wird unter Bezugnahme auf mediendidaktische Ansätze das Potenzial digitaler Medien untersucht, Lehr- und Lernprozesse anders zu gestalten und zu organisieren. Drittens geht es auf der technischen Ebene um die Entwicklung medientechnischer Lernumgebungen unter Berücksichtigung sich wandelnder Sozialisations- und Nutzungsbedingungen. Adressiert werden hier neben der (beruflichen) Aus- und Weiterbildung auch vorberufliche und (außer-)schulische Bildungsbereiche.

Internationalisierung der Berufsbildung

In vielen Ländern innerhalb und außerhalb Europas finden derzeit Reformbemühungen statt, die weitgehend vollschulischen Berufsbildungssysteme um betriebliche bzw. arbeitsplatzbezogene Elemente zu erweitern. Vorbild dieser Reformen ist in der Regel das Duale System der Berufsausbildung in Deutschland. Einen zweiten Trend bilden Reformen und Entwicklungen in Deutschland im Zuge des europäischen Integrationsprozesses. Parallel zu diesen politischen Prozessen ist festzustellen, dass deutsche Unternehmen insbesondere im Ausland wachsen, während die Berufsausbildung und die Berufsbildungsforschung in Deutschland trotz dieser Rahmenbedingungen weitgehend national ausgerichtet sind. In der ITB-Forschung werden die skizzierten Trends und die sich hieraus ergebenden Bedarfe, Innovationen und Entwicklungen sowohl national, international als auch vergleichend untersucht.

Mitglieder der Abteilung

Projekte

  • WBV-HB – Weiterbildungsverbund Fahrzeugindustrie Bremen
    Laufzeit 01. Mai 2022 bis 31. Dezember 2024
    Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler , Dr. Susanne Peters , Daniel Weerts
    Vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Transformation der Unternehmen der Fahrzeugindustrie im Bundesland Bremen und dessen Umland zielt der Weiterbildungsverbund auf die Förderung und Koordinierung eines regionalen Weiterbildungsangebotes, das den Qualifikationsbedarfen der Unternehmen zur Gestaltung der Transformation entspricht und zum strategischen Aufbau einer bedarfsgerechten Fachkräftebasis beiträgt.
  • SmaLo – Smartes Lernen in der Logistik
    Laufzeit 01. September 2021 bis 31. August 2024
    Dr. Daniela Ahrens , Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler , Christine Siemer
    Problemstellung: Gerade in der Logistik beobachten wir die Gleichzeitigkeit einer fortschreitenden Digitalisierung mit entsprechenden Substituierungsrisiken und einer geringen Weiterbildungsbeteiligung. So unbestritten die Notwendigkeit des Lernens ist, so schwierig ist es, Weiterbildungsformate so zu entwickeln, dass sie gleichermaßen betriebliche und erwerbsbiographische Perspektiven adressieren.
  • IDC-VET – Improve Digital Competences of VET Teachers and Trainers
    Laufzeit 01. Oktober 2020 bis 28. Februar 2023
    Dr. Ludger Deitmer , Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler , Lisa Meyne , Dr. Susanne Peters , Dr. Andreas Saniter
    Der Einsatz von Technologie kann das Lernen in der Arbeit und in berufsbildenden Schulen unterstützen, bspw. durch die Entwicklung von aktuellem und ansprechendem Lernmaterial. Um diese technologischen Vorteile zu realisieren, müssen die Lehrkräfte und Ausbilder*innen in der beruflichen Bildung neue Fähigkeiten und Kompetenzen entwickeln.
  • MP-INVET – Meta-Projekt Forschung zur Internationalisierung der Berufsbildung
    Laufzeit 01. Dezember 2019 bis 31. März 2023
    Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler , Dr. Anja-Christina Greppmair
    Problemstellung: Die internationale Forschung im Gebiet der Berufsbildung wird in der Regel disziplinär betrieben. Dies hat eine Zersplitterung zur Folge, die es erschwert, verschiedene Forschungsergebnisse systematisch miteinander in Beziehung zu setzen und ihr volles Potenzial für die internationale Berufsbildungszusammenarbeit auszuschöpfen. Zielsetzung: Es ist dringend erforderlich, die Expertise der forschenden Einrichtungen bezüglich internationaler Berufsbildung besser zu vernetzen und zugänglich zu machen. Die Konzeptualisierung eines nachhaltigen inter- und transdisziplinären Forschungsnetzwerks, das die Ergebnisse aller beteiligten Akteure der Berufsbildung zusammenfasst, soll dies ermöglichen.
  • Taccle AI – Improving skills and competences of VET teachers and trainers in the age of artificial intelligence
    Laufzeit 01. Oktober 2019 bis 30. September 2021
    Dr. Ludger Deitmer , Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler , Dr. Susanne Peters , Sophia Roppertz
    Problemstellung: Die transformative Kraft von Künstlicher Intelligenz (KI) erstreckt sich über alle wirtschaftlichen und sozialen Bereiche, einschließlich des Bildungswesens. Auswirkungen von KI ergeben sich auf Arbeitsplätze, die Veränderungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung zur Folge haben, sowohl für die beruflich Tätigen als auch Auszubildende. Zielsetzung: Zielsetzung des Projekts ist es, KI in die berufliche Ausbildung einzubinden, sodass die Auszubildenden in einer von KI geprägten Arbeitswelt kompetent agieren können. Um sie auf diese Aufgabe vorzubereiten, ist eine gezielte Weiterbildung der Lehrkräfte und Ausbilder notwendig, um neue Lehr/ Lernarrangements in unterschiedlichen Konzepten anbahnen zu können.
  • Taccle VET – Extend European Framework for the Digital Competence of Educators for VET Teachers and Trainers
    Laufzeit 01. Oktober 2018 bis 30. September 2020
    Dr. Ludger Deitmer , Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler
    Problemstellung: Der European Research Council hat ein Rahmenwerk (DigCompEdu) (JRC, Redeker, Punie, 2017) über Handlungsempfehlungen zum Umgang mit digitalen Medien für den Unterricht von Lehrer*innen der allgemeinbildenden Fächer aus der EU erlassen. Dem Joint Research Council Report fehlt es an einer Perspektive, wie die Besonderheiten der beruflichen Bildung zu berücksichtigen sind, um gezielte Handlungsempfehlungen für Berufsschullehrer und berufliche Ausbilder zu geben. Diese „Lücke“ soll mit dem vorliegenden Projekt geschlossen werden. Zielsetzung: TACCLE VET hat zum Ziel, das europäische Rahmenwerk für die Entwicklung digitaler Kompetenzen im Hinblick auf die berufliche Ausbildung zu erweitern. Fragestellung: Die Implikationen digitaler Umgestaltung für Lehren und Lernen werden in vier beruflichen Sektoren (Bau, Landwirtschaft, Tourismus, Wellness) im Hinblick auf die Besonderheiten beruflicher Bildung durch Experteninterviews tiefergehend befragt.
  • BBF Namibia – Entwicklung der Berufsbildungsforschung in Namibia
    Laufzeit 15. Juli 2018 bis 31. Dezember 2019
    Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler
    Problemstellung: Namibia gehört zu den Ländern mit einer sehr hohen Ungleichheit und einer sehr hohen Jugendarbeitslosigkeit von über 50%. Im nationalen Entwicklungsplan (NDP5) wird die Verbesserung der Berufsausbildungsstrukturen als das zentrale Instrument genannt, um Ungleichheit zu reduzieren, Beschäftigung zu ermöglichen und die lokale Wirtschaft zu stärken. Das Wissen um die Stärken, Schwächen und Entwicklungsbedarfe des Berufsbildungssystems ist allerdings sehr gering, da es keine etablierte Berufsbildungsforschung gibt. Zielsetzung: Das Vorhaben zielt darauf ab, Strukturen zur Entwicklung von Expertise in Namibia aufzubauen.
  • ECER-Toolbox - Supporting hybrid presentations, hybrid posters and ePosters with the help of ECER-Toolbox
    Laufzeit 01. Juni 2018 bis 30. August 2018
    Dr. Ludger Deitmer , Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler , Pekka Kämäräinen , Werner Müller
    In dem 2017 abgeschlossenen Learning Layers Projekt (EU FP7) wurde ein Instrument, die Learning Toolbox (LTB), als digitaler Werkzeugkasten für arbeitsprozessbezogenes Lernen entwickelt. Dieses Tool wurde von den LTB-Entwicklern für die Präsentation von ePostern in Konferenzen weiterentwickelt. In 2017 wurde die Anwendung in zwei Europäischen Konferenzen (AMEE, ECTEL) erstmals erprobt.
  • SOKO 3D – Soziale Kompetenzen im Ausbildungsprojekt 3D-Drucker
    Laufzeit 01. Juni 2018 bis 31. August 2019
    Dr. Daniela Ahrens , Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler , Antje Handelmann
    Die Digitalisierung der Arbeitswelt (u. a. in Form virtueller Arbeitsgruppen), qualifikationsgemischte Teams, flache Hierarchien und dezentrale Entscheidungsprozesse betonen die Bedeutung sozialer Kompetenzen als zentraler „Work-Enabler“. In der zukünftigen Arbeitswelt werden insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau die interdisziplinäre, berufsfeldübergreifende Zusammenarbeit sowie das Arbeiten in qualifikationsgemischten und heterogenen Teams zu einer alltäglichen Aufgabe.
  • wb-ibb – Wissenschaftliche Begleitung der Förderlinie "Internationalisierung der Berufsbildung"
    Laufzeit 01. Mai 2018 bis 31. August 2022
    Fabienne-Agnes Baumann , Prof. Dr. Dietmar Frommberger , Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler , Dr. Larissa Holle , Dr. Léna Krichewsky-Wegener , Dr. Kristina Kühn , Lisa Meyne , Dr. Susanne Peters , Christine Siemer , Dr. Janis Vossiek
    Problemstellung: Deutschland verfügt über ein etabliertes Berufsbildungssystem. International erfährt hierbei insbesondere das „Duale System“ eine hohe Wertschätzung und Modellfunktion für nationale Reformprozesse, da es in besonderer Weise das Erreichen verschiedener Ziele (u. a. geringe Jugendarbeitslosigkeit, hohe Produktivität, hohe soziale Integration) unterstützt. Die BMBF-Förderrichtlinie „Internationalisierung der Berufsbildung (ibb)“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Exportvermarktung und die Förderung der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit miteinander zu kombinieren. Zielsetzung: wb-ibb verfolgt das Ziel, die Wirkungen der Förderrichtlinie zu erfassen. Weiterhin wird das Ziel verfolgt, Herausforderungen und Erfolgsbedingungen der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit zu verstehen und zu erklären. Übergeordnetes Ziel ist hierbei, die Internationalisierung der Berufsbildung u. a. mittels Prozesse des Peer-Learnings zu unterstützen.
  • MeLoDi – Netzwerk Mensch und Logistik in der Digitalisierung
    Laufzeit 01. April 2018 bis 31. März 2022
    Dr. Daniela Ahrens , Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler , Melanie Schall , Christine Siemer
    Problemstellung: Aktuelle Entwicklungen innerhalb der klein- und mittelständisch geprägten Logistikbranche in Deutschland führen zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck, der in zunehmenden Automatisierungs- und Digitalisierungsstrategien mündet. Die damit einhergehende inner- und außerbetriebliche Vernetzung verschiedener Akteure und Arbeitsprozesse führt besonders in operativen Arbeitsbereichen zu veränderten Kompetenzanforderungen und einem erhöhten Weiterbildungsbedarf von Beschäftigten. Zielsetzung: Das Projekt MeLoDi entwickelt, als Teil der BMBF-Förderrichtlinie „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“, eine branchenspezifische Netzwerk-Plattform für kleine und mittlere Transport- und Logistikunternehmen. Neben der Vernetzung der Unternehmen steht das Teilen und die Ein­bindung digitaler Medien in die betriebliche Weiterbildung der Beschäftigten im Fokus.
  • MARIDAL - Maritimes Regionalnetzwerk für integratives Arbeiten und Lernen
    Laufzeit 01. Dezember 2017 bis 30. November 2021
    Dr. Daniela Ahrens , Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler , Sophia Roppertz , Melanie Schall
    Problemstellung: Aktuelle Entwicklungen innerhalb der klein- und mittelständisch geprägten Hafenwirtschaft in Deutschland führen zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck, der in zunehmende Automatisierungs- und Digitalisierungsstrategien mündet. Durch diese Entwicklung ergeben sich in der Hafenwirtschaft Veränderungen innerhalb ihrer Arbeitsorganisation und -prozesse. Zielsetzung: Die BMBF Förderrichtlinie „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ adressiert die Wechselwirkungen zwischen technologischen Entwicklungen, strukturellen Veränderungen in der Arbeitswelt und damit einhergehende Herausforderungen für die Aus- und Weiterbildung. Ziel von Maridal ist es, Arbeiten und Lernen in der maritimen Wirtschaft durch mediengestützte Lernformate zu fördern und durch den Aufbau eines regionalen, digitalen Transfernetzwerks unter der Berücksichtigung der Gleichzeitigkeit von Kompetenz- und Organisationsentwicklung zu verstetigen.
  • TACCLE4 - Strategies, Models and Tools for Continuing Professional Development for Teachers in e-Learning
    Laufzeit 01. Oktober 2017 bis 30. September 2020
    Dr. Ludger Deitmer , Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler , Pekka Kämäräinen
    Problemstellung: In den Vorgängerprojekten (Taccle 1, 2 und 3) wurden digitale Kompetenzen der Lehrkräfte in den Schulen gefördert. Taccle4 CPD wird Strategien und Modelle für permanente Weiterqualifizierung (CPD) entwickeln. Die Projektarbeit des ITB fokussiert sich auf Lehrkräfte im Berufsbildungsbereich. Zielsetzung: Einen Überblick über digitale Transformation im Arbeitsleben geben und Perspektiven der Digitalisierung in den beruflichen Lehr-/Lernprozessen entwickeln.
  • WB-IBB SO – Wissenschaftliches Begleitprojekt der BMBF-Förderrichtlinie zur Internationalisierung der Berufsbildung
    Laufzeit 01. September 2017 bis 30. April 2018
    Fabienne-Agnes Baumann , Larissa Freund , Prof. Dr. Dietmar Frommberger , Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler , Dr. Larissa Holle , Léna Krichewsky-Wegener , Dr. Kristina Kühn , Dr. Susanne Peters , Christine Siemer , Dr. Janis Vossiek
    Problemstellung: Als zuständiges Ressort kooperiert das BMBF auf Grundlage von bilateralen Vereinbarungen mit ausgewählten Partnerländern und sorgt zudem mit verschiedenen Instrumenten für die Einbindung der für Berufsbildung zuständigen Akteure in die internationale Berufsbildungszusammenarbeit. Zielsetzung: Das Vorhaben „Wissenschaftliches Begleitprojekt der BMBF Förderrichtlinie zur Internationalisierung der Berufsbildung (WB-IBB)“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Wirkungen der Förderrichtlinie zu erfassen und zu bewerten, um so eine Entscheidungsgrundlage für die Weiterführung und Weiterentwicklung der ministerialen Förderaktivitäten in der beruflichen Bildung zu gewährleisten. Die Sondierungsphase (SO) bereitete dieses Vorhaben vor.
  • RISE – Regional Innovation Hubs Strengthening Social Entrepreneurship through Cross-Border Community Projects
    Laufzeit 01. September 2017 bis 31. August 2019
    Miguel Civera , Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Gessler
    Problemstellung: Die Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen ist kein Regelbestandteil der Berufsbildung in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Entsprechend verfügen die Berufsschulen und Akteure bislang nicht über das ermöglichende Umfeld, die notwendigen internen Strukturen und die erforderlichen Kompetenzen. Zielsetzung: Ziel des Verbundprojekts war es, Berufsschulen in Deutschland, Spanien und Slowenien in Richtung „Regional Innovation Hubs“ zu entwickeln.
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